FAQ

 

Einige Aspekte des Fliegens mit Drohnen

Flughöhe und Flugdauer

In Deutschland beträgt die maximale Flughöhe für Drohnen 100 Meter. Größere Höhen bedürfen einer Ausnahmegenehmigung durch die zuständige Luftfahrtbehörde des jeweiligen Bundeslandes. Für interessante Aufnahmen ist aber jede Flughöhe zwischen 5 und 100 Metern interessant, es kommt auf die Perspektive und das Aufnahmemotiv an.  Prinzipiell dürfen Drohnen nur in Sichtweite des Piloten geflogen werden, ohne Zuhilfenahme von Hilfsmittel wie Ferngläsern. Die Flugdauer liegt bei unseren Drohnen zwischen 10 und 30 Minuten, je nach Wind, Drohnentyp, Beladung (Kamerasystem) und Flugbewegungen. Durch schnellen Akkuwechsel kann die Flugzeit weiter ausgedehnt werden.

Wettereinfluss

Das Wetter spiel einen wichtigen Aspekt bei der Flugplanung- und Durchführung. Regen, kräftiger Wind, Nebel und Schneefall schließen einen Flug fast immer aus. Bei leichten bis mäßigen Winden dagegen ist ein Flug möglich, dank moderner Stabilisierungssysteme und unter der Verwendung mehrerer Satellitensysteme für das Halten der Position.  Je nach Aufgabenstellung beim Fotografieren oder Filmen kann Sonnenlicht nötig und gewollt sein, aber auch ein bedeckter Himmel ist zum Beispiel bei Panoramaaufnahmen von Vorteil.  Der Sonnenstand ist oft ein wichtiges Kriterium für die Wahl der  Flugzeit.  

Rechtliche Sachen bei Luftbildaufnahmen

Bei Aufnahmen aus der Luft sind viele rechtliche Grundsätze zu beachten, besonders bei Drohnenaufnahmen. 2017 sind dazu eine ganze Reihe neuer Regelungen und Gesetzte in Deutschland verabschiedet worden. Alle Drohnen ab 250 Gramm müssen mit einem gut sichtbarem, feuerfestem Schild mit den Adressdaten des Eigentümers versehen sein. Außerdem hat jeder Eigentümer einer Drohne eine spezielle Haftpflichtversicherung für Drohnen abzuschließen. Für den Betrieb von Drohnen ab einem Gewicht von 2 Kilogramm ist außerdem ein sogenannter „Drohnenführerschein“ erforderlich. Zusätzlich sind für viele Luftbildaufnahmen kostenpflichtige Ausnahmegenehmigungen bei der zuständigen Luftfahrtbehörde zu beantragen. So darf unter anderem nicht über Menschenansammlungen, Wohnbebauungen, Bundesfern- und Schifffahrtsstrassen geflogen werden, auch über Gefängnissen, Kraftwerken, Industrieanlagen, Autobahnen und Krankenhäusern nicht. Es ist mindestens ein Abstand von 100 Metern einzuhalten. Das gilt auch für Einsatzorte von Polizei und Rettungskräften, ebenso für die Nähe von Flugplätzen und Heliports (Aufzählung nicht vollständig). Auch bei vielen historischen Bauwerken gibt es Beschränkungen. Und dann gibt es natürlich noch den Schutz der Persönlichkeit. Personen dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung dieser aufgenommen werden. Also auch der Flug über Nachbars Garten ist ohne Erlaubnis tabu. 

Drohne oder Helikopter 

Je nach Größe und Umfang der Auftragsstellung fliegen wir mit unseren Multikoptern (Drohnen), aber auch mit angemieteten Helikoptern oder Kleinflugzeugen. Die Aufnahmen mit Drohnen sind aber kostengünstiger und man ist viel flexibler, da man oft viel näher an das gewünschte Objekt herankommt und es perspektivisch aus verschiedenen Richtungen und Höhen filmen oder fotografieren kann. Außerdem ist die Lage der Drohne in der Luft viel stabiler als bei einem Helikopter (Schwingungen, Vibrationen). Mit dem vorhandenen Monitor am Funksender kann der Kunde bei Wunsch auch den Bildausschnitt mit bestimmen.